Zigarettenrauch enthält mehr als 4000 verschiedene chemische Stoffe. Die meisten dieser Stoffe sind toxisch und mehr als 40 sind krebserregend. Erwachsene

 

Raucher leben durchschnittlich etwa 10-14 Jahre kürzer als Nichtraucher.

 

Etwa die Hälfte der regelmäßigen Raucher verstirbt an den Folgen des Rauchens.

 

Rauchen macht süchtig! Nikotin ist der Wirkstoff im Tabakrauch, der auf das zentrale Nervensystem wirkt und eine Abhängigkeit verursacht.

 

Die Gesundheitsschäden bei Rauchern sind am Anfang noch reversibel. Wenn man weiter raucht, kommt es zu dauerhaften Schäden an den Bronchien und der Lunge, am Herzen und an den Gefäßen.

 

 

Typische Folgeerkrankungen sind

 

  • Chronische Bronchitis (COPD), im Volk als „Raucherlunge“ bezeichnet
  • Lungenemphysem
  • Herzinfarkt
  • Durchblutungsstörungen (Gehirn, Beine, andere Organe des Körpers)

 

Tabakrauch erhöht besonders das Risiko für Lungen-, Kehlkopf-, Mundhöhlen und Speiseröhrenkrebs, aber auch Risiko für Harnblasen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Zunehmend leiden auch Frauen an tabak-assoziierten Erkrankungen. Rauchen ist besonders in der Schwangeschaft schädlich und  ist eine der häufigsten Ursachen für Fehl- und Frühgeburten, Missbildungen und plötzlichen Kindestod. Außerdem begünstigt Rauchen während der Schwangerschaft die spätere Entwicklung von Asthma beim Kind.

Kinder rauchender Eltern haben ein erhöhtes Risiko an Asthma zu erkranken.

 

Passivrauchen ist auf jeden Fall viel weniger schädlich als Aktivrauchen, soll aber nicht unterschätzt  werden.

Tabakrauch reizt die Schleimhäute. Personen, die häufig Tabakrauch ausgesetzt sind, haben auch ein erhöhtes Risiko für Atemwegserkrankungen.

 

Durch die Lungenfunktionsprüfung lassen sich die erste Schäden im Bereich der Atemwege erkennen, die durch das Passivrauchen entstanden sind. Damit sind frühzeitig prophylaktische und therapeutische Maßnahmen möglich. Bei Rauchern soll regelmäßig die Lungenfunktion kontrolliert werden, auch wenn sie noch beschwerdefrei sind.

 

Mit zunehmendem Alter verliert ein Nichtraucher von seiner Lungenfunktion 20-30 ml /Jahr (betrifft den Sekundenatemstoß – den wichtigsten Wert zur Beurteilung der Bronchienverengung). Ein Raucher verliert 50-90 ml/Jahr von seiner Lungenfunktion.

 

Der Rauchstopp ist die erste, wichtigste und wirksamste therapeutische Maßnahme bei COPD (chronische Erkrankung der Lunge mit Verengung der Atemwege). Mehr unter Raucherentwöhnung.

 

 

 

 

 

DR. ELISABETH LEKO MOHR

LUNGENFACHÄRZTIN

 

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